Grußkampagne für ...
Wer ist dir nahe

Schließe dich der Grußkampagne von an "Ciao-Table-Grußpraxis".Wir grüßen bei Bedarf die uns nahestehenden Personen in öffentlichen Räumen: Tischnachbarn, Nachbarn an einem Sonnenschirm, auf einer Parkbank oder Sitznachbarn in Kinos, Theatern, Geschäften und öffentlichen Ämtern. Warum

GRÜSSEN IST… GESUND

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass ein Gruß sowohl Ihnen selbst als auch der Person, die ihn empfängt, guttun kann.

Die wissenschaftliche Literatur erkennt soziale Verbindungen seit langem als einen grundlegenden Schutzfaktor für die psychophysische Gesundheit an.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass ein Mangel an sozialen Verbindungen das Risiko eines vorzeitigen Todes erhöht (je nach Studie um 33 % bis 50 %) sowie die Wahrscheinlichkeit von Angstzuständen, Depressionen und der Entwicklung einer Demenz steigert. Darüber hinaus erhöhen soziale Verbindungen die Wirksamkeit der Immunantwort.

Weitere Informationen finden Sie in unsere Bibliographie , insbesondere bei Holt-Lunstad, J. (2020). Die doppelte Pandemie von sozialer Isolation und COVID-19: sektorenübergreifende Politik muss beide angehen. Gesundheitsfragen im Vordergrund. Naito, R., McKee, M., Leong, D., Bangdiwala, S., Rangarajan, S., Islam, S. & Yusuf, S. (2023). Soziale Isolation als Risikofaktor für die Mortalität aus allen Ursachen: Systematische Übersicht und Metaanalyse von Kohortenstudien. PloS eins, 18(1), e0280308.

Neuere Studien zeigen zudem, dass bereits minimale soziale Interaktionen mit Fremden zum subjektiven Wohlbefinden beitragen::

Epley, N., Akalis, S., Waytz, A., & Cacioppo, J. T. (2008). Soziale Verbundenheit durch inferenzielle Reproduktion schaffen: Einsamkeit und wahrgenommene Handlungsfähigkeit bei Gadgets, Göttern und Greyhounds. Psychologische Wissenschaft19(2), 114-120.

Gunaydin, G., Oztekin, H., Karabulut, D. H., & Salman-Engin, S. (2021). Minimale soziale Interaktionen mit Fremden sagen größeres subjektives Wohlbefinden voraus. Zeitschrift für Glücksforschung22).

Sandstrom, G. M., & Dunn, E. W. (2014). Soziale Interaktionen und Wohlbefinden: Die überraschende Kraft schwacher Bindungen. Bulletin für Persönlichkeits- und Sozialpsychologie40(7), 910-922.

Sandstrom, G. M., & Boothby, E. J. (2021). Warum vermeiden Menschen Gespräche mit Fremden? Eine Mini-Meta-Analyse der vorhergesagten Ängste und tatsächlichen Erfahrungen im Gespräch mit einem Fremden. Selbst und Identität20(1), 47-71.

Sandstrom, G. M., Boothby, E. J., & Cooney, G. (2022). Sprechen mit Fremden: Eine einwöchige Intervention reduziert psychologische Barrieren für soziale Kontakte. Zeitschrift für experimentelle Sozialpsychologie102, 104356.

Der Gruß trägt nicht nur zum subjektiven Wohlbefinden bei,sondern wirkt auch als Katalysator für sozialen Austausch; es ist offensichtlich, dass er den Beginn eines Gesprächs wahrscheinlicher macht, zumindest wenn beide Seiten daran interessiert sind.

Durch Umfragen und Beobachtungen haben wir festgestellt, dass das Grüßen von Menschen in der Nähe in den Städten zwar nicht üblich, aber auch nicht gänzlich unüblich ist: Unser Aufruf möchte eine Praxis fördern, die mit unserer Kultur im Einklang steht.

Diese Kampagne verfolgt das Ziel, das sich die beiden Vereine "Ciao-Table-Grußpraxis" und  Psychology and Psychotherapy Research Society seit 2017 gesetzt haben: in der Region eine Kultur zu fördern, die positive soziale Begegnungen zunehmend erleichtert.

Die Initiative wird in Fortsetzung bereits realisierter wissenschaftlicher sowie sozio-kultureller Projekte zur Förderung des sozialen Austauschs umgesetzt: wissenschaftliche Konferenzen, Preis für Sozialforschung, “Türen für Kulturvereine, die Freizeitangebote anbieten”, Freizeitberatung usw.

Unsere Städte werden noch gesünder und gastfreundlicher.

Das Leben in ihnen wird noch angenehmer, ihr Besuch noch schöner.

Hier sind einige Erfahrungsberichte unserer "Grüß-Aktivist:innen":

Eva:: Gestern haben mein Mann und ich in der Pizzeria die "Ciao-Table-Grußpraxis"angewendet, das heißt, wir haben beim Hinsetzen einfach das Paar am Nachbartisch gegrüßt. Daraus entstand ein langes Gespräch… Solche Dinge bereiten ein wenig Freude.

Marco: Im Kino grüße ich jetzt, wer auch immer sich neben mich setzt. In der Regel geht es nicht über den einfachen Gruß hinaus. Trotzdem freut es mich.

Natasha: Heute Morgen habe ich beim Einsteigen in den Bus die Frau vor mir gegrüßt. Sie hat mich angeschaut, aber nicht geantwortet. Macht nichts: Es hat mich nicht gestört, denn Grüßen ist einfach richtig.

Alexander: Ich neige generell dazu zu grüßen, zum Beispiel in Wartezimmern von Arztpraxen oder den Busfahrer, wenn ich einsteige. Neulich habe ich auch die anderen Kunden in der Schlange am Bankschalter gegrüßt: Eine Dame fragte mich nach einer Auskunft, und wir haben ein wenig geplaudert.

Die lokalen Medien über die Ciao Table „Sag Hallo“-Kampagne

Werden auch Sie zum Grüß-Aktivisten und senden Sie Ihren Erfahrungsbericht an info@ciaotable.org

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